Goya Wave 72 (2006)

Der erste Eindruck

Für die von Francisco Goya sorgfältig geplante und gegründete Firma ist 2006 die erste rich­tige Saison in Deutschland. Die Waveboards sind die beständigste Baureihe von Goyas schnell expandierenden Brettlinien. Das 72er ist das kleinste Board im Test und sieht auch im Vergleich zu den anderen Boards schnell und wendig aus. Goya hat es sich zum Ziel gesetzt, die besten Produkte auszuliefern, die es auf dem Markt gibt. Deshalb wird auch das kleinste Detail vor seiner Auslieferung überprüft. Damit will Goya sicherstellen, dass das Tuning der Boards einfacher wird. Das Board wurde mit den neuesten Designprogrammen ent­wickelt und mit Carbon-Kevlar-Double-Sand­wich-Technologie gebaut. Es wird mit extra dicken Deckpads und von der Maui Fin Company speziell für Goya angefertigtem Zubehör geliefert.

Fahreigenschaften

Das Goya war zwar das kleinste Board im Test, doch wurde es beim Angleiten nicht von den andern Brettern abgehängt. Allerdings muss man etwas technisches Feingefühl haben, um es im richtigen Moment ins Gleiten zu drücken. Ist es einmal im Fahren, kann das Goya eine sehr gute Geschwindigkeit erreichen und fühlt sich dabei unter den Füßen höchst lebendig und dennoch kontrollierbar an. Die Fußschlaufen sind perfekt (flach und schön eng an den Füßen) und sorgen zusammen mit den Pads für einen sicheren Stand und gutes Brettgefühl.

Manövereigenschaften

Sobald man die erste Welle mit dem Goya nimmt, weißt man, woran man ist. Das Brett überträgt wahnsinnig viel Speed in den Bottom Turn und fährt exakt so, wie ein gutes Wave­board fahren sollte. Wie hart man es auch in den Turn drückt, das Goya findet immer mühelos den richtigen Grip, und erst wenn man sich senkrechter denn je im Face der Welle wieder findet, merkt man, wie viel Performance und Drive das Board bietet. Obwohl das Board bei langsamen Manövern etwas kniffliger zu fahren ist als andere, ist die Performance gerade bei schnellen Turns sehr gut und einfach auf das Board umzusetzen, egal, welchen Fahrstil der Fahrer hat. Es reagiert sowohl auf Druck vom vorderen als auch vom hinteren Fuß. Dank seines weichen, schnellen und überaus kontrollierten Carving-Potenzials sehnt man sich sofort nach der nächsten Welle.

Fazit
Das Potenzial in der Welle wird deutlich sobald man auch nur einen Fuß auf das 72er setzt. Das Board ist bei hohen Geschwin­digkeiten leicht zu fahren und bietet eine fantastische Leistung. Ein empfehlenswertes Brett für den Könner!
Pro
Das Zubehör und die ausgezeichnete Perfor­mance in der Welle dank der unerschütterlichen Kontrolle bei hoher Geschwindigkeit.
Contra
Ein klassisches Waveboard, eher für den fortgeschrittenen Surfer.

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Eure Meinungen

Claudius aus Hamburg (26.06.2008)

Ein super Board. Kann die Erfahrungen aus dem Test nur bestätigen. Ist ein sehr lebendiges Board und bringt unglaublich viel Spaß!

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Action-Bild

Testergebnis der Redaktion

Eure Bewertung (1 Meinung)

Eignung

Bedingungen
  • Ungeeignet für Onshore
  • Ungeeignet für Side Onshore
  • Geeignet für Side Shore
  • Geeignet für Side Offshore
Könnensstufe
  • Ungeeignet für Anfänger
  • Ungeeignet für Fortge.
  • Geeignet für Experte
  • Geeignet für Pro
Fahrergewicht
  • Ungeeignet für Leicht
  • Ungeeignet für Mittel
  • Geeignet für Schwer
Disziplin
  • Ungeeignet für Wave
  • Ungeeignet für Freestyle
  • Geeignet für Freemove
  • Geeignet für Freeride
Factsheet
Ansicht Ansicht der Finne
Länge: 244 cm
Breite: 53 cm
Volumen: 72 Liter
Gewicht: 6,7 kg
Segelgrößen 3,5 bis 5,3 m²
Vertrieb:
Telefon: +49 (0)30 82007120
Homepage:
Preis: 1.399,00 Euro